Idee des Ärztelotsen kommt gut an

11.08.2020

Jens Gnisa hat sich in Detmold mit dem Ärztenetz Lippe GmbH und der kassenärztlichen Vereinigung getroffen. Im Kern ging es um die Frage, wie die medizinische Versorgung in Lippe sichergestellt werden kann.

Die medizinischen Versorgungszentren wurden von den Gesprächspartnern eher kritisch gesehen. Man setzt auf die freie ärztliche Versorgung. In diesem Zusammenhang hat Gnisa seine Idee vorgestellt einen Ärztelotsen einzuführen, der als Ansprechpartner für ansiedlungswillige Ärzte zur Verfügung steht. Im Kreis Soest hat diese Idee großen Erfolg. Diese Idee fand guten Zuspruch in der Runde.
Diskutiert wurde auch die Alterspyramide, die Chancen der Uniklinik für Lippe und die Situation bei den Fachärzten. Vor allem ist die ärztliche Versorgung in den lippischen Kommunen sehr unterschiedlich. Besonders schlecht ist der Versorgungsgrad mit Hausärzten in Lage mit gut 68 %. Dieser Versorgungsgrad liegt in Detmold bei 106 %. Es bedarf einer Planung aus einem Guss und keiner Planung, die doch eher von Zufälligkeiten abhängt. Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass das "Fallmanagement" für einzelne Patienten noch ausgebaut werden muss.